Hyaluronserum im Trend 2017

Hyaluronsäure liegt derzeit definitiv im Trend, das sollte mittlerweile bei jedem angekommen sein. Aber wie wirkt dieser Wunderstoff eigentlich? In zahlreichen Kosmetikprodukten kommt er schon vor und soll angeblich für mehr Feuchtigkeit sorgen, doch stimmt das Alles wirklich oder handelt es sich einfach um einen ganz großen Hype um nichts?

Wenn man im Internet nach dem Begriff schaut, findet man viele Definitionen von Hyaluronserum, Hyaluroncreme und anderen Produkten. Generell besteht Hyaluronsäure aus Polysacchariden und kommt im Bindegewebe und in Glaskörpern vor. Durch die Fähigkeit, Wasser zu binden, wird der Stoff vor allem zur Hautpflege verwendet. Aber auch beim Wimpernwachstum soll er helfen.

Hyaluronsäure ist eine zuckerähnliche Verbindung, die vom Körper selbst hergestellt wird. Leider wird sie aber im Laufe der Jahre weniger produziert und nimmt ab, was mit dem natürlichen Alterungsprozessen und Umwelteinflüssen zutun hat. Hyaluron ist ein essentieller Bestandteil der Augen und dient außerdem als Gelenkschmiere. Zu guter Letzt findet man sie besonders oft im Bindegewebe und mengenmäßig verfügt die Haut am Meisten über den Stoff. Da sich der Anteil an Hyaluron im Körper ab dem 25. Lebensjahr stetig verringert, sollte man frühzeitig mit einer Behandlung beginnen. Wenn in der Kosmetik von Hyaluron gesprochen wird, ist meistens die Rede von Natriumsalz.

Aber wie unterscheidet sich Hyaluronsäure in der Kosmetik aus dem Reformhaus von der Säure in einem normalen Kosmetik-Shop? Hier gibt es sicherlich viele qualitative Unterschiede. Die allerreinste Form, die es gibt, ist das Hyaluron-Pulver in Pharmaqualität, das direkt in der Kosmetik vorkommt. Es gibt aber auch eine verdünnte Form des Stoffes, die immer nur einen bestimmten Anteil an Hyaluron beinhaltet. Da der Stoff ein natürlicher Bestandteil der Haut ist, wendet man das Ganze seit einer Weile in der Kosmetik an. Hier gibt es viele Bereiche, allerdings stellt man in erster Linie Hyaluron-Cremes und –Gele her. Zudem gibt es kurz- und langkettige Stoffe.

Das wiederum ergibt einen Zweifacheffekt, weil die kurzkettigen Stoffe dir obere Hautschicht durchdringen und somit die innere Feuchtigkeitsbalance positiv beeinflussen und die anderen bringen einen Langzeiteffekt mit sich und sorgen somit für eine längere Zeit dafür, dass die Haut mit genügend Hyaluron versorgt ist. Die langkettigen Stoffe bieten direkt einen aufpolsternden Effekt auf der Haut und binden effektiv Feuchtigkeit. Der Hydramantel wird erst nach und nach abgegeben und somit können sie über einen langen Zeitraum wirken. Es entsteht ein besonders glättender Effekt, was wiederum für jugendliche Haut sorgt.

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